Rogue Steady Orchestra

- 18-händiger Schurkenska aus Göttingen -

RSO stehen für kraftvollen und inspirierten Ska-Punk jenseits von Easy-Listening und Belanglosigkeit.

RSO 2003
RSO 2003

Anstelle des für diesen Sektor üblichen Gute-Laune-Breis wird in meist deutschsprachigen Texten und unmissverständlichen politischen Statements klar Stellung bezogen – gegen den kapitalistischen Mainstream im Allgemeinen und die deutschen Hässlichkeiten im Besonderen.

Hintersinnige Themen wie der letzte Filmriss, der pickelige Nebenbuhler, Vollgas auf der A44 oder andere Männerphantasien werden bei RSO nach Zusatzklausel F der Bandsatzung seit vier Alben schonungslos ausgespart.

RSO 2011
RSO 2011

Ob totschlagende Neonasen, staatlich konzertierte Repression, die trügerische Wärme des eigenen Moralmäntelchens oder ungezielte Massenentledigung an den Burggräben Europas - RSO zielen genau dahin wo’s weh tun muss, ohne sich mit Schwarz-Weiß-Schemen und Scherenschnitten aufzuhalten... immer spürbar auf der Suche nach Utopien und Streit.

So konsequent die inhaltliche Ausrichtung, so vielfältig gestaltet sich die Musik des Orchesters. Um bei tiefen Fahrwassern die nötige Wucht nicht zu verlieren, ist RSO jedes Mittel recht – rücksichtslos werden Stilelemente aus Ska, Punk, Swing, Reggae oder Rocksteady mit vollen Händen abgeschöpft und der musikalischen Verwertung zugeführt.

Musikalisch verfügt diese Band nach 14 Jahren seit ihrer Gründung 2001 mittlerweile über mehr als nur ein Gesicht. Bei aller Vielschichtigkeit zieht sich der Wunsch, den bestehenden Verhältnissen lieber ein Bein zu stellen als den Rücken zuzukehren als roter Faden durch die Songs von RSO.

Diskographie

Besetzung

Pressestimmen

„...Auf dem Gebiet des politischen Skapunks wird man in Deutschland kaum eine bessere Band finden. Sehr empfehlenswert!!!“
[Plastic Bomb Fanzine Nr. 65]
„Das dritte Album der jungen Göttinger besticht mit schwungvollen Beats, die von punkiger Spontaneität getragen werden... Scrapy, Rantanplan, Hammerhai, Schwarz auf Weiß und Frau Doktor bilden Vergleichspunkte, denen die Band locker standhält!“
[OX Fanzine Nr. 81]
„...Mit intelligenten Texten, die von einer musikalischen Mischung aus Punk, Swing, Rocksteady – und Reggae-Elementen untermalt sind, äußern sie sich zum Zustand der Nation – und auch der linken Szene... Rund um gelungenes Album!"
[Der Wahrschauer Fanzine]
„...Nachbauen könnte kompliziert werden."
[KA-News Onlinemagazin]
„...Textlich mehrsprachig wie eh und je hochklassig, nämlich korrekt ohne arrogant zu sein... kraft-, stil- und anspruchsvolle, aber absolut tanzbare Ska-Mukke, die begeistert! Mein voller Ernst!“
[Der Übersteiger Nr. 90]
„...RSO beherrschen ihre Instrumente perfekt, fordern dazu auf die linke Arschbacke gegen alle Ungerechten hochzubekommen und sind das genau Gegenteil von Friede-Freude-Eierkuchen-Ska. Anspruchsvoller Schurkenska halt, der politisch korrekt ist und musikalisch erste Liga.“
[Taugenix Fanzine Nr. 7]

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